Montag, 28. März 2011

Dirty Soap - Episode 2

Lauf For-Reis! Lauf!

Dirty Soap - Episode 1

Für dich soll´s schwarze Taschen regnen!

Dienstag, 31. August 2010

200 Jahre Oktoberfest - immer am Puls der Zeit

Dieses Jahr wird die Wiesn ein ganz besonderes Fest. Zum 200. Jubiläum wird es ein historisches Oktoberfest auf dem Südteil der Festwiese geben, mit alten Fahrgeschäften, einem Museumszelt, einem Kulturzelt und täglich werden, wie zu ihren Anfängen, Pferderennen stattfinden. Damit werden wir heuer erstmalig und einmalig Zeitzeugen von 200 Jahren Wiesn-Feierkultur in München. Wir bekommen die einzigartige Gelegenheit zu sehen, wie die Menschen im 18. Jh. gefeiert haben und wie heute der Münchner gemütlich mit dem Schweden anstößt und der Ire neben dem Australier auf der Bank steht und singt. Die jüngste Entwicklung der Wiesn-Feierkultur stellt die After-Wiesn-Party dar. Münchner Clubbesitzer und Veranstalter haben vor wenigen Jahren richtig erkannt, dass der gemeine Wiesnbesucher der Neuzeit ungern um 23 Uhr nachhause will. Meine Highlights habe ich hier zusammengestellt. Auf eine friedliche Wiesn!

8seasons
Rechnerisch gesehen befinden wir uns jetzt in der 26. Saison des 8seasons, Wiesn Seasons nicht mit gerechnet. Gleich um die Ecke von der Wiesn wird hier von Dienstag bis Samstag getanzt und geschunkelt. Dienstags bei „juke&joy“, mittwochs zu 80er Mucke mit Sonny Crockett, donnerstags mit Nino Schmidbauer und am Wochenende geht es richtig rund mit DJs wie Clubworxx, Pascha, DJ Soheil oder auch Paul Harris.

8seasons, Sonnenstr. 26, München, www.8-seasons.com

Baby!
Im Baby! läuft Kontrastprogramm. Während man sich auf der Wiesn fragt, who the f…k Alice ist und alles sich einig sind, dass Skifoan des leiwandste ist, wird im Baby! wie immer auf Elektro und House gesetzt. Eine Wiesn Schnapsbar gibt es und der Champus fließt aus Wiesnkrügen, auch als Maß! Und mit einem der begehrten, gezielt verteilten Wiesnbändchen kann man ganz geschmeidig an allen Wiesntagen ohne Wartezeit am Türsteher vorbeigleiten.

Baby!, Maximiliansplatz 5, München, www.babymunich.com

Meinburk
Die Meinburk kommt zur Wiesn fein daher. Auf der Terrasse wartet jeden Freitag und Samstag die Moet & Chandon Wiesn Schänke auf die Gäste. Und Cognac-Trinker bekommen die exklusive Gelegenheit den neuen Hennessy Black noch vor seiner Deutschland Premiere zu probieren. Wer mit dem Taxi von der Wiesn kommt, der sollte sich eine Quittung geben lassen. Damit spart man sich nämlich de Eintritt.

Meinburk, Seidlstr. 15, www.meinburkclub.com

Nachstich - Schrannenclub
Zum fünften Mal bereits geht es nach dem Anstich zum Nachstich in den Schrannenclub. Donnerstags, freitags und samstags tummeln sich hier die Deandl und Buam zur Musik von Münchens Lieblings-DJs. Wer mindestens zu zehnt antanzt der sollte sich gleich eines der Getränkepakete sichern mit garantiertem Einlass, Getränke für alle zehn, was zum Essen und VIP Pässen für den Backstagebereich. Zur Wahl stehen Vodka-, Havana- und Champagner-Pakete.

Schrannenclub, Viktualienmarkt 15, München, www.nachstich.de, www.schrannen-club.de

Nachtgalerie
In der NAGA wird bereits ein Wochenende vor Wiesnbeginn o´zapft. Nur hier werden schon am 10. und 11. September einige Fässer des original Wiesn-Biers ausgeschenkt und das mit 3 € weit unterm Wiesn-Preisniveau! Die Getränkebörse freitags und DéjàVu samstags laufen natürlich ebenfalls gewohnt weiter. Die Zuckerwatte gibt es sogar für umme und für den der Lust auf Schläge hat, steht ein original Hau-den-Lukas parat.

Nachtgalerie, Arnulfstraße 31, München, www.nachtgalerie.de

P1
Dieses Jahr bietet zwar das unter Münchnern liebevoll Stüberl genannte P1 mehr Platz im Theatersaal des Haus der Kunst, nichtsdestotrotz ist sicher, dass sich auch heuer Menschenmassen vor dem Eingang finden werden. Täglich ab 22 Uhr wird das Stüberl zum After-Wiesn-Schauplatz der Schönen und Reichen. Nach dem Oktoberfest bezeiht übrigens das P1 wieder seinen Stammplatz. Wir feiern also nicht nur die Wiesn, sondern auch den Abschied aus dem Theatersaal.

P1, Prinzregentenstr. 1, München, www.p1-club.de

Pacha
Der Münchner steht bekanntlich auf Tradition und dazu zählen seit Jahren auch die Wiesnnächte im Ibizastyle des Pachas. Dienstags bis sonntags ab 22 Uhr können hier alle stranden, die die nach 23 Uhr nicht genug haben vom feiern. Das Pacha bietet Champagner- und Vodka-Specials an und wer einen Tisch reserviert hat wird direkt vom Wiesn Haupteingang abgeholt und mit dem Pacha Shuttle genau bis vor die Clubtür gefahren.

Pacha, Maximiliansplatz 5, München, www.pacha-muenchen.de

Privèe 3
Im Privée geht es erstmalig zur Wiesn „so fucking international“ zu. Ab dem ersten Wiesntag werden hier täglich schwedische Recken auf spanische Schönheiten und charmante Französinnen auf bayrische Buam treffen und bei internationaler Musik die länderübergreifendste After-Wiesn-Party Münchens feiern. Der Welcomeshot kommt aus der Pistole, gereicht von der Bavarian Porno-Vodka Cow, wer lieber beim Bier bleibt, der bekommt die Maß für 10 € inklusive Maßkrug! Praktisch für alle Souvenirjäger.

Privée 3, Falkenturmstr. 8, München, www.barprivee.de

Wiesnclub
Was gibt es nervigeres als nach der Wiesn ewig auf ein Taxi zu warten oder meilenweit zu laufen, um zur nächsten Location zu kommen? Da passt es wunderbar, dass eine der tollsten After-Wiesn-Partys keine 100 Meter weg von der Festwiese stattfindet! Zusammen mit der Szenegastronomie Nektar lädt das Wiesnclub-Team alle Wiesnfans zum weiterfeiern in die Alte Kongresshalle ein.

Wiesnclub, Alte Kongresshalle, Theresienhöhe 15, München, www.wiesnclub.de

Wiesn Disco
Zu den schicken, angesagten Klassikern zählt man die Wiesn Disco im Lenbach. Hier treffen sich Budenbesitzer und Promis, Wiesnkellner und Wiesnfan an einer der zahlreichen Bars und feiern bis in die Puppen. Das Ambiente wird auch dieses Jahr gewohnt passend traditionell sein, untermalt von modernem Light Design.

Wiesn Disco, Lenbach, Ottostr. 6, www.lenbach.de

Wiesnzelt
Insider feiern im traditionsreichen Löwenbräukeller schon beim „Frühstart“, am Freitag vor Wiesnbeginn. Im Festsaal ist für das musikalische Programm die Kultband „Barfuss“ verantwortlich, im Benno-Saal wird DJ Tunes das Wiesnzelt rocken. Ab dem 18. September dann laden die Veranstalter Christian Schottenhammel und Philip Greffenius, täglich außer sonntags ab 21 Uhr zur Almdudler After Oktoberfest Party ein.

Wiesnzelt, Löwenbräukeller, Nymphenburger Str. 2, München, www.wiesnzelt.de

Sonntag, 27. Dezember 2009

Facebook Status Selection 2009. Diana...

: gesund sollt ihr mir alle bleiben und bergauf immer schnell!

ist so spießig, dass sie es nicht einmal schafft ein Champagnerglas zu zerdeppern.

arbeitet. Wie geil ist das denn?! :-D

... sve vas vidi, sve vas vidi SVEMIRSKA POLICIJA! Svetlost univerzuma, svemirska policija, jahaci MAGLEEE! :-D

koraci ko laki oblaci, skoci da te zemlja odbaci! OOOOLLLLEEEE iskre lete!

... wer von uns fährt denn bitte einen Porsche?!?!

... der Adler ist im Horst.

... Peter betrügt mich mit der Banane.

bestellt einmal geschnetzelte Pfanne für Peter bitte!

... Peterle hat siene Kohle bei Bank & Olufsen!

...was ist eine Statusse?

und das Steuer passt. Diana und die Steuer.... frag nich!!!!

is now friends with Blubert. :-)

.... 33 ist kein Alter für eine Kathedrale.

ist blublütig.

: Der Paul hat seinen Schirm entmannt.

hat mit dem Klinsi der DJ-Welt zu tun. :-)

setzt sich jetzt mal horizontal hin.

weiß jetzt, dass Dr. House nicht in Pasing lebt.

ist der Ansicht, dass ihre Couch wieder mehr Selbständigkeit vertragen kann.

fragt sich, wie gut man in Venedig auf Wasseradern schlafen kann.

: Einmal Rückgrat bitte! Haben Sie nicht? Was ?? Eier haben Sie auch nicht??? Saftladen!!!!!

: Weiß wer wie ein Amish Porno aussieht?!

ist Fan von Eric Staller!!!

: Drei Affen in Personalunion... ja, den gibt´s wirklich!

... vorher war alles Venedig und heut ist es Sizilien. :-)

...hat in 2009 schon zwei pinke Panzer gesehen.

macht sich gleich in die Hose vor Freude! Heut Abend geht´s in die Karibik!!!! Jööööööööööö

hat sich wegen Baby damals weiße Supergas gekauft! Cooool! :-)

... gethrillt!

...gechillt.

hat ne tote Maus in ihrer Handtasche gefunden!!

... wer nix im Kopf hat, der kann auch keine Kopfschmerzen bekommen.

... heute Grilläfelfing!

... Struktur ist ein dehnbarer Begriff.

.... vodi me na ples, vodi me na ples, vodi me na pleeees!

... 85% aller Kommentare hier handeln von der Frau in den Wechseljahren.

...neben CNN erscheint mir die Bild wie ein Sachbuch.

Tom Hilner does NOT take ANY guestlist requests via facebook for the greenfields open air... :-)

... seee yaaa @ Greenfields!

... why do you all want to know how old my body is? wtf?!?!?

... blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub blub b

... also freiwillig mach ich das nicht. Sonntags um die Uhrzeit.

sucht ab sofort athletische Typen mit knackigen Argumenten für eine Männer Modenschau. hehehehe :-))

... GO GO GADGETO SONNE!!

30 Jahre Dani - MONUMENTAL :-))

hat nen Trachtenvogel. Wilkommen im Blub Club! :-)

packt ihren Rucksack und nimmt mit: 12 Muskelmänner in Unterhose, Oleg, Martin und ihre Sonnenbrille! Watch out! Heut wird´s "HOT"

... die meißte Begeisterung im Madonna-Publikum kam auf als Michael Jackson gespielt wurde.This status contains special characters. It won't display properly in the collage.

Freizeitveranstaltungstipp für kommenden Sonntag: DIGITAL HAZE bei Kaiserwetter!

kennt keine celebrities. Außer Norbert.

... Bayerndschungel ade, hello Bully! :-)

spielt jetzt Dornröschen unmittelbar nach dem Spindel-Stich. Uuuuund.... ACTION!

wurde eben von einem Toten wachgeküsst. :-)

freut sich auf einen leckeren Bausatz beim Thailänder.

: simbioza zeca i konja? ZEKONJA :-D

: DER SMART IST TOT. ES LEBE DER SMART! ;-D

meee sooooo Wiesn! :-D

@ Käferschänke

... Philosophisches vom U-Bahnsteig Theresienwiese: Wer heirat´, der teil sich die Sorgen die er vorher nicht hatte.

.. jaja... "Denen in Kasachstan, denen geht´s richtig arm. Die sind richtig dreckig."

: schlaffa, wergln, afbrezln, schuin, WIESN!

liebt ihr Gehirn!

.... Liebe Leut: SCHOTTENHAMEL wurde schon iMMer und wird für iMMMMMMMMer Mit EIMEM M geschrieben!!!!!! Laut Wiki sind Hammel "das männliche, kastrierte über ein Jahr alte Tier sowie weibliche Tiere, die noch nicht gelammt haben." Diese kann es durchaus auch in Schottland geben, evtl. auch auf der Wiesn, DA DANN ABER NUR ZWISCHEN ZWEI SEMMELHÄLFTEN GEQUETSCHT!!!!

war den gaaaannnnzen Tag bei Claudia Hofinger! Urlaub von der Welt. Schee war´s.

@ Käferschenke

... die Wiesn macht so viel SPAAAAAAAAAAAAASSSSSSSS!

is going to pick up her brand new car now, because the Aufschwung ist da. hehehe

war heute auf ner VIP-Beerdingung. Gestorben ist aber keiner.

: Wersaatsch, wer liebt nicht diesen Stil?!

ist Dschingis Khan begegnet. Er kam, sah und suchte das Weite.

... Männer! Behandelt eure Frauen IMMER wie Engel!! Bricht ihnen ja nie die Flügel! Sie fliegen nämlich dann trotzdem weiter... auf Besen.

... ein Wochenende wie ein ganzes Leben war das. Puuh

in love with Friedrich Epenstein!

... Wennst dich schon blitzen lässt, dann zumindest in einer coolen Lederjacke.

´s heutige Erkenntnis: Rabiat mit Gefühl ist toll.

würde jederzeit gerne wieder mit Jack Superzandy eine Autodisco betreiben!

und Seyda Onassis heute: Ungarn, stinkender Müll, Nachbarn, Pornos, Daft Punk, London, Colliens linkem Busen, Männer mit Pullis am Strand, gefallene Partytomaten, zerrissene Jeans, Mind maps, Hakenkreuze. Cool :-)

: Special thanks to Dafne Van Der Zee and PRINZIP! Unforgetable!!!

... 300 Sixpacks. Es gibt wahrhaft schlimmeres.

... es glänzt, aber nicht gülden.

... 1 GB Mon Chéri. Was für ein lustiger Abend. :-)

liegt der Zeitpunk irgendwie mehr als der Zeitpunkt.

fand Amar Delic schon immer weltklasse. :-)

found her family on facebook!!! Great! Great! Awsome! Incredible! Really nice! Outstanding! :-)

Altötting is something like Mekka with beer. :-)

Dienstag, 15. September 2009

MAMA!

ICH LIEBE DICH! :-)

Montag, 15. Juni 2009

Brief an einen Madonna-Fan in Miami

gibt´s ein kaballah zentrum auch in miami? dann könnte er gleich ne radikal-umwandlung starten. noch isser ja" like a virgin". wennst des aber wirklich durchziehst, dann musst du auch deine ernährung umstellen. dann heißt es "bye bye mrs. american pie". aber nich das du zurückkommst und dann biste für alle nur der "beautyful strager" mit "boarder line" syndrom. aber der herr schmitz bleibt ja auf ewig "crazy for you", da kann es dir auch egal sein, wie wir anderen reagieren. also ich f... Read moreür meinen teil wäre froh, wenn du "die another day" möglichst weit in der zukunft. ich finde dich "erotica" egal ob kaballah oder "eva´s final broadcast". spätzchen, "express yourself" und wenn dir einer blöd kommt dann zeig ihm dein "fighting spirit"! nimm dir die "freedom"! sag "good bye innocence"! das ist "human nature", zu tun und zu lassen was einem gefällt. "i know it". und wenn´s dich doch zu sehr hier langweilen sollte, dann flieg auf die "la isla bonita", dann "love don´t live here anymore" in münchen. Vergiss nicht, du bist ein „lucky star“ und kein „material girl“. Alles was du brauchst ist „music“ und „physical attraction“. „sooner or later“ werde ich dir folgen und „stay“ mit dir auf der insel. Dann gehen wir gemeinsam „swim“ und dann werden wir „take a bow“. Ach, das ist nur ein haufen „words“ …. „where´s the party“ ?? :-)

Donnerstag, 9. April 2009

Öfter mal was Neues

ICH BIN FREI!!!!!!!!!

Dienstag, 2. September 2008

Kennt ihr schon Herbert?

Herbert hat ein Museum. Ein Lederhosenmuseum. Schätzungsweise 2500 Exemplare kann man dort nicht nur bewundern, nein, man kann sie auch kaufen! Und wenn´s schon die 100-jährige königlich bayrische Hirschlederne sein soll, dann gibt´s auch a g´scheide Brotzeit dazu und ein kühles Bier natürlich auch. Und wer Spazenwadln hat, dem ist da auch geholfen, denn der Herbert hat auch das WadlWadl erfunden... Den Wadl Wonderbra! :-D

Nix wie hin, Burschen!

Freitag, 15. August 2008

Liebe muss sich rechnen

Von wegen Romantik: Wenn es um Zwischenmenschliches geht, regiert das reine Ökonomiedenken. So machen wir das schönste aller Gefühle zur Verhandlungssache.

Die große Liebe, da sind sich doch fast alle einig, hat nichts mit Kalkül zu tun. Sie lässt sich nicht einfach berechnen. Wo bliebe sonst die Romantik, die Sehnsucht nach dem einen Menschen, unserem Seelenverwandten, den es zu finden und zu erobern gilt? Die Liebe ist scheinbar eine der letzten Bastionen, die noch nicht von Wirtschaftsinteressen eingenommen wurde. Hier kann der Mensch unlogisch, irrational sein und mit Gedichten, Versprechungen oder mit selbst gepflückten Blumen handeln.

Die romantische Liebe ist tief in der westlichen Vorstellung verwurzelt, obwohl sie erst rund 200 Jahre alt ist – eine recht kurze historische Phase. In einer vorromantischen Zeit zählten bei der Partnerwahl und Eheschließung pragmatische Beweggründe: der Wille der Familien, Stand, Vermögen oder Mitgift. Erst seitdem sich Liebende tatsächlich selbst suchen konnten, gab es Romantik nicht mehr nur in der Literatur. Die Gefühle nahmen ihren freien Lauf, und manchmal verirrten sie sich dabei auch unglücklich.

Denn je selbstbestimmter die Wahl und je vielfältiger die Möglichkeiten, desto unberechenbarer wurde die Liebe zugleich. Man suchte nach Anzeichen des Zufalls, der Einmaligkeit der Liebe, fand die gleiche Wellenlänge, wurde wie vom Blitz getroffen, und da diese aus dem Geiste der Romantik stammenden Metaphern nicht immer halfen, entstand langsam eine Großfabrikation der Liebesratgeber.

Die Romantik ist nicht ausgestorben. Trotzdem hat sich, wenn wir heute von Gefühlen sprechen, längst ein ökonomisches Vokabular eingeschlichen: Partnerbörsen, Heiratsmarkt, Marktwert. Wir investieren in eine Liebe, fragen, ob die Rechnung noch aufgeht, und ziehen den Schlussstrich. »Es gibt kaum ein anderes menschliches Vorhaben, das so oft schiefläuft wie die Liebe«, sagt der amerikanische Ökonom Tim Harford. In seinem neuen Buch The Logic of Life beschäftigt er sich nun – wie auffällig viele Wirtschaftswissenschaftler derzeit – mit den Themen Liebe und Ehe.

Ökonomen wollen die Liebe logisch und berechenbar machen. Sie versuchen, wirtschaftliche Begriffe wie Angebot, Nachfrage oder Wettbewerb auf Beziehungen anzuwenden, als handele es sich dabei um einen kalkulierbaren Warenaustausch. Zugleich wird die Liebe heute tatsächlich oft weniger von Romantik als von der Ökonomie bestimmt. »Wir werden die Paar-Therapeuten und Scheidungsanwälte nicht ablösen, aber vielleicht einige ökonomische Gedanken in emotionale Unsicherheiten bringen«, sagt Tim Harford. Die beginnen schon bei der Suche nach dem richtigen Partner.

Margit Schröders letzte Beziehung ist drei Jahre her. »Drei Jahre auf diesem Singlemarkt zermürben einen völlig«, sagt sie. Sie hat sich bei einer Partnerbörse angemeldet, im Kochkurs und für Gitarrenunterricht, sie war auf »Essenseinladungen mit guter Männerquote«; sie ging zu Ausstellungs-eröffnungen, obwohl sie Kunst gar nicht interessiert, am Wochenende zum Skifahren, von der Arbeit erledigt, oder mit einer Freundin in die Hotelbar, denn auch dort komme es wie am Skilift zu zufälligen Begegnungen. Das Ergebnis? Zwei verheiratete Männer, ein Filmemacher, der Monate unterwegs war und ihr dann nächtelang seinen Rohschnitt erklärte, ein Anwalt, dessen Lebens-plan so ausgefeilt schien, dass sie unsicher wurde, ob sie da überhaupt noch reinpasst.

»Ich betrachte die Suche inzwischen wie einen Job.« Die 39-Jährige arbeitet bei einem Immobilienmakler, fünf Tage die Woche. Am Abend sehnt sie sich manchmal nur nach dem Flimmern des Fernsehers und einem warmen Nudelgericht. In solchen Momenten überkommt sie die Angst vor der Einsamkeit, die ihr bleiben könnte, und die Frage, ob ihre erste Beziehung, die so romantisch begann im Alter von 25 Jahren, nicht bereits die richtige gewesen wäre. Ob sie nicht einfach Zeit verschwendet hat seither? Und ob sie jetzt nicht noch viel pragmatischer, wirtschaftlicher vorgehen müsste?

Noch nie waren Partnerbörsen so gut besucht wie im Moment, mehr als sechs Millionen Deutsche gehen monatlich auf Liebessuche ins Internet. In der aktuellen Werbung von Neu.de wirbt die Partneragentur mit dem Slogan: »Herzklopfen oder Geld zurück«. Die Kategorisierung, wer zu einem passen könnte, ist auf solchen Websites systematisch nach Hobbys, Job, Wünschen geordnet. Denn ökonomisch gedacht, ist eine zu lange Partnersuche völlig ineffizient, vor allem weil der »Zeitwertverfall« droht. Wer mit zu hohen Ansprüchen und an den falschen Orten sucht, übersieht oft, dass der eigene Marktwert mit den Monaten und Jahren stark abnehmen kann.

Deshalb empfiehlt Hanno Beck, Professor der Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule Pforzheim und Autor des Buches Der Liebesökonom, folgende Formel: »Testen Sie rund zehn Prozent aller potenziellen Partner. Sollte keiner davon in Betracht kommen, suchen Sie nicht unbegrenzt weiter. Sondern nehmen Sie den ersten Partner, der Ihnen besser gefällt als der ansprechendste Kandidat in der Stichprobe!« So trifft man mit verhältnismäßig wenig Aufwand und zugleich hoher Wahrscheinlichkeit eine relativ gute Wahl. Aber auch welchen »Wert« Menschen einander zuschreiben, ist ökonomisch erforscht: Die obere Mittelschicht legt Wert auf »Neugier« und »Geschmack«, unteren Milieus ist »Zuverlässigkeit« am wichtigsten – wobei man sich meist innerhalb der eigenen Schicht verliebt. Am besten am Arbeitsplatz. Sechzig Prozent der Partnerschaften kommen dort zustande.

Es herrscht also große Sehnsucht nach der Berechenbarkeit menschlicher Zuneigung. Denn mit 18 Jahren mag jeder noch romantisch sein; mit 28 setzt eine gewisse Rationalität ein, nach den ersten Erfahrungen und Enttäuschungen. Obwohl es niemand wirklich zugeben möchte, sind ökonomische Gedanken beim Versuch, die Liebe zu erklären, mittlerweile sehr beliebt. Dass es um Kategorien wie Angebot und Nachfrage geht, hat jeder kapiert. Wer liest noch Gedichte von Rilke, um sich Rat in Liebesfragen zu holen?

Selbst das Auswahlverfahren beim Tanzkurs versuchen amerikanische Wirtschaftswissenschaftler nun in Algorithmen zu berechnen. Die absolute Liebesformel existiert bislang allerdings nicht. Nur die Erkenntnis, dass Schönheit und Reichtum, die größten Marktvorteile, auch durch das sogenannte Humankapital ausgeglichen werden können – durch Interessen, Wissen, Freunde oder Kontakte.

Die Soziologin Eva Illouz beschreibt in ihrem Buch Konsum der Romantik, wie schnell sich trotz der vermeintlichen Freiheit der Liebe marktwirtschaftliche Aspekte durchsetzten. Denn selbst das so romantisch klingende Rendezvous, das heute im zeitlich beschränkten Speed-Dating seine profitabelste Form findet, war bereits ökonomisch bestimmt: Junge Menschen trafen sich nicht mehr zu Hause, sondern verabredeten sich im Kino, in Tanzlokalen, im Auto. Die Suche nach der richtigen Frau stürzte damals manchen jungen Mann in den finanziellen Ruin. Eva Illouz befragte kürzlich Paare, was für sie ein romantischer Moment gewesen sei, und die Momente waren meist mit Kosten verbunden: das schöne Essen im Restaurant, der Urlaub, der erste Tag in der neuen Wohnung. Haben wir die Romantik, die unbezahlbar und unbeschreibbar erscheint, verlernt?

»Die Ökonomisierung der Liebe zeigt sich am stärksten auf dem amerikanischen Dating-Markt«, sagt der Wirtschaftswissenschaftler Tim Harford. Schon beim ersten oder zweiten Treffen frage man die Produktionsmittel des anderen ab: Einkommen, Herkunft, wie sieht es mit dem Kinderwunsch aus? Aber trotz aller klaren Vorstellungen, wen man nun als Partner sucht, regelt vor allem das vorhandene Angebot auf dem Markt die Ansprüche. Die Ökonomen Michèle Belot und Marco Francesconi beobachteten mehr als 3000 Frauen und Männer beim Dating.

Waren die Traumfrau oder der richtige Mann nicht einmal ansatzweise in Sicht, passten die Suchenden ihre Ansprüche den unzureichenden Marktverhältnissen an. Statt auf dem Wunsch »blond, sportlich, blaue Augen« zu bestehen, fand man sich mit »brünett, belesen und kommunikativ« ab, statt des Mercedes SLK nahm man auch den Ford Taurus. Die beiden Ökonomen erklären: »Wir haben es nicht mehr mit einer romantischen Suche nach dem einen zu tun, sondern mit einer möglichst effizienten Partnerwahl. Effizienz wird meist durch Sicherheit und ähnliche Interessen definiert.«

Die Schmidts, das sagten anfangs viele in ihrem Bekanntenkreis, die sind schon ein seltsam ungleiches Paar. Er ein Physiker in einem großen Unternehmen, sie eine selbstständige Kosmetikerin. Herr Schmidt leise, klein, seine Frau groß gewachsen, jovial und mit einem lauten Lachen. Nun sind sie seit fünf Jahren zusammen, auch wenn die Beziehung in dieser Zeit eher dem unsteten Kurs einer Aktie glich. Darüber sprechen sie ganz offen. Sie störte, dass er die Arbeit mit nach Hause nahm, er wollte mehr von ihrer Arbeit wissen. »Was soll ich da erzählen?« Nach der ersten Romantik, die alle Unterschiede zusammenhielt, gab es Probleme, beispielsweise in der Freizeit: Fahrradtour oder ein Nachmittag einfach auf dem Balkon? Wie man die gemeinsame Wohnung einrichtet? Da herrschten sehr unterschiedliche Vorstellungen.

Selbst am Küchentisch, an dem die beiden nun gemeinsam sitzen, erkennt man die Differenzen. Ein ordentliches Tischset aus Bambus auf ihrer Seite, die zerlesene Zeitung auf seiner. Sie erzählen von der Phase, in der sie einander alles gegenseitig vorrechneten: wie oft den Abwasch gemacht, wie oft Freunde getroffen, vor dem Fernseher eingeschlafen, Sex. Dann gab es bei ihm den Verdacht, sie habe eine Affäre, und bei ihr den Vorwurf, er interessiere sich für alles, bloß nicht für ihre Gefühle. Nach einer kostspieligen Paartherapie haben die beiden beschlossen, ihre Beziehung als »harte Arbeit« zu betrachten. »Wir hatten doch beide schon so viel investiert, der Verlust bei einer Trennung machte uns Angst«, sagt er. »Wir sind ja trotz allem ein gutes Team, und außerdem lieben wir uns«, sagt sie. Das Team Schmidt hat nun im Mai geheiratet.

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich im Verhältnis zwischen Liebenden vor allem eines geändert: Der Begriff der Partnerschaft, des Teams, angelehnt an ein gleichwertiges Handelsverhältnis in der Businesswelt, hat sich durchgesetzt. Wer spricht schon noch von der »besseren Hälfte«, die man liebt, aber nicht immer versteht? Die Münchner Soziologin Christine Wimbauer beschreibt in ihrer Studie Geld und Liebe, wie sich Paare und Familien heute selbst oftmals als »Firmen« betrachten.

Für Ökonomen ist nun die Frage interessant, was für das Unternehmen Liebe tatsächlich geeigneter erscheint: möglichst ähnliche oder unterschiedliche Menschen? Bei den Partnerbörsen, die mit einer Arithmetik der Ähnlichkeiten arbeiten, ist diese Frage schon geklärt.

Aber in der Ökonomie kennt man den Vorteil der Spezialisierung und Arbeitsteilung. Für eine möglichst unterschiedliche Besetzung eines Paares – wie sie auch für eine Firma profitabel erscheint – spricht: Wenn der eine kocht, repariert, Computerprobleme löst und der andere bügelt und Auto fährt, steigert sich die Produktivität des Haushalts immens. Trotzdem sehen Wirtschaftswissenschaftler in einer zeitgemäßen Partnerschaft eher eine Produktionsgemeinschaft, die auf Vertrautheit und Zuneigung basiert, also auf einer Ähnlichkeit der Interessen und Wünsche.

Eine interessante Erkenntnis der Ökonomen besagt, dass Paare, die jahrelang zusammenleben, bis sie sich zur Hochzeit entschließen, ein höheres Scheidungsrisiko eingehen. Der Wirtschaftswissenschaft-ler Hanno Beck nennt das Phänomen »Beziehungsopportunismus«: Wer zu lange testet, hat vielleicht nur Scheu vor der »Festanstellung Ehe«. Vielleicht kommt doch noch etwas Besseres? Im Wirtschaftsjargon bezeichnet man diesen Effekt als »Reservationsnutzen«. Und wer in einer festen Beziehung fremdgeht, könnte nicht nur sich selbst schaden, wenn er durch eine Trennung alle bisherigen Investitionen verliert, sondern er schadet auch dem Singlemarkt. Denn wenn es stimmt, dass bis zu 70 Prozent der Menschen trotz fester Partnerschaft oder Ehe ans Fremdgehen denken, schwappt hier ein unsichtbares Angebot auf den Markt, das die Chancen der offiziellen Singles verringert; es entsteht sozusagen eine Schattenwirtschaft.

Das »Lebensmodell Partnerschaft« profitiert von der »Fixkostendegression«, so die kühle Rechnung der Ökonomen, denn eine Wohnung oder ein Auto für zwei Menschen lohnt sich weitaus mehr als nur für einen – außerdem werden Menschen in festen Beziehungen durchschnittlich älter. Trotzdem gehen bei der Ehe die Meinungen der Wirtschaftswissenschaftler auseinander. »Die Ehe wirkt wie ein Monopol, das dem Wettbewerb widerspricht. Welcher vernünftige Mensch würde sich freiwillig dazu verpflichten, lebenslänglich nur in einem Geschäft einzukaufen?«, sagt David Friedman, Autor des Buches Der ökonomische Code.

Dagegen sieht der Nobelpreisträger Gary Becker in der Ehe die einzig sinnvolle, wirtschaftliche Art des menschlichen Zusammenlebens. Amerikanische Ökonomen haben nun versucht, den durchschnittlichen Wert einer Ehe, zusammengesetzt aus den materiellen und immateriellen Leistungen der Partner füreinander, zu berechnen: Sie kamen auf einen Betrag von 100000 Dollar jährlich.

Das mag jetzt den letzten Romantikern unter uns alles zu weit gehen. Tatsache aber ist, dass die Ökonomie die Liebe beeinflussen kann. Welche Auswirkungen beispielsweise finanzielle Nöte, Arbeitslosigkeit oder eine Fernbeziehung auf Paare haben – das wurde bisher noch wenig erforscht.
Hans und Petra wollen hier nur mit Vornamen genannt werden, denn sie haben schwere Zeiten hinter sich, die noch nicht vorbei sind. Ein Jahr nachdem sie geheiratet hatten, ihre Tochter war bereits zwei, verlor Hans seinen Arbeitsplatz in einer großen Münchner Firma. Petra arbeitete Teilzeit, Hans schreckte davor zurück, zum Arbeitsamt zu gehen, und schrieb Bewerbungen. Die Bewerbungen wurden weniger, seine Zweifel größer, ob er die junge Familie wieder mit-ernähren könnte. Nachts, wenn er nicht schlafen konnte, begannen sie immer öfter zu streiten: »Unsere ökonomische Situation hätte die Liebe fast zerstört.«

Inzwischen führen sie eine Fernbeziehung, Hans arbeitet nun in Stuttgart. Weder ihr noch sein Verdienst würden allein für ein ständiges Zusammensein reichen, deshalb bleibt es bei Wochenendtreffen. »Eigentlich passen die Themen Geld und Liebe gar nicht zusammen«, sagt Hans. Er sei eigentlich romantisch veranlagt und habe Petra schon mal ein Herz in einen Baum geritzt. Aber nun denkt der 35-Jährige »völlig pragmatisch über die Liebe«. In einer Beziehung, wenn das Geld und die Zeit knapp sind, werde viel gerechnet. »Eine Blume kann doch keinen Streit am Telefon aufwiegen. Und was für einen Wert hat schon ein Kuss als Versprechen?«, sagt Petra kühl wie in einem Geschäftsgespräch. Von Romantik allein könne niemand leben. Dieser Satz passt nicht zu der zierlichen Frau, die nichts Kalkulierendes oder Hartes an sich zu haben scheint. Dann berührt sie seine Hand, ganz leicht.

Leben wir in einer Zeit der Ökonomisierung der Liebe? In Kolumnen der amerikanischen und englischen Presse sind wirtschaftliche Berechnungen der Gefühle inzwischen ein Modethema. Eine Kolumnistin der Times rät beispielsweise, die Idee der »Soulmates« (»Seelenverwandten«) ein für allemal zu beenden. »Nur weil jemand die gleiche Marmelade zum Frühstück isst und gern ins Kino geht, heißt das doch nicht, dass er Sie glücklich machen wird. Vermarkten Sie sich lieber selbst gut auf dem Heiratsmarkt, dann haben Sie die besten Chancen.«

Die Zeiten haben sich geändert in den Liebesbeziehungen. Stimmen muss heute nicht mehr die Chemie, sondern die Bilanz.

SZ Magazin Gesellschaft/Leben | Heft 33/2008 Von Sabine Magerl

Montag, 11. August 2008

Aber das Video ist grauenhaft!

Junge, warum hast du nichts gelernt?
Guck dir den Dieter an, der hat sogar ein Auto.
Warum gehst du nicht zu Onkel Werner in die Werkstatt?
Der gibt dir ne Festanstellung, wenn du ihn darum bittest.
Junge...

Und wie du wieder aussiehst, Löcher in der Hose und ständig dieser Lärm
(Was solln die Nachbarn sagen?)
Und dann noch deine Haare, da fehlen mir die Worte
Musst du die denn färben?
(Was solln die Nachbarn sagen?)
Wie kommst du nach Hause, wir wissen nicht mehr weiter

Junge, brich deiner Mutter nicht das Herz
Es ist noch nicht zu spät, dich an der Uni einzuschreiben
Du hast dich doch früher so für Tiere interessiert, wäre das nichts für dich, eine eigene Praxis?
Junge...

Und wie du wieder aussiehst, Löcher in der Nase und ständig dieser Lärm
(Was solln die Nachbarn sagen?)
Elektrische Gitarren und immer diese Texte
Das will doch keiner hörn
(Was solln die Nachbarn sagen?)
Wie kommst du nach Hause, soviel schlechter Umgang
Wir werden dich enterben
(Was soll das Finanzamt sagen?)
Wo soll das alles enden, wir machen uns doch Sorgen

(Und du warst so ein süßes Kind)

Und immer deine Freunde, ihr nehmt doch alle Drogen
Und ständig dieser Lärm
(Was solln die Nachbarn sagen?)
Denk an deine Zukunft, denk an deine Eltern
Willst du dass wir sterben?

Montag, 28. Juli 2008

Da Boanlkramer kimmt!

Mitgegangen bin ich nicht. :-)

Donnerstag, 26. Juni 2008

Is des jetzt g´schert? :-)

Pizza

Mittwoch, 25. Juni 2008

Diese Selbstmörder machen nur Ärger!

Sarkozy und seine Schöne sprinten die Treppe herauf, Peres wir in den Wagen buchsiert. Warum? Ein Soldat nahm sich keine 200m weiter das Leben, man kam aber natürlich auf den naheliegenden Gedanken, es könnte ein Anschlag sein. Naheliegend... Nein, so möchte ich nicht leben müssen. Dann kippen auch noch zwei Mädels um... hach, was für ein Heckmeck! Als wieder grünes Licht gegeben wurde, bestieg Peres den Flieger, um sich von seinen französischen Spezis zu verabschieden.

Ja, das ist schon ne Schlagzeile wert. Keine Frage.

In den VOX-News endet dieser Beitrag mit den Worten, nach all dem Trubel ist Peres nochmal ins Flugzeug, um sich "... in Ruhe zu verabschieden..."

Das ist eine Dreiviertel-Watsch´n wert. Keine Frage.

Dienstag, 17. Juni 2008

Der elekrische Stuhl - eine Nachtmahr

folgendes ist passiert...
diese safari ist der helle wahnsinn. der beste urlaub den du seit ewigkeiten hattest. und andi ist dabei. coole sache. langasam wird´s dunkel, zeit eure zelte aufzuschlagen. undglaublich wie kalt es in der wüste werden kann des nächtens. du kannst nicht schlafen. du denkst an die geschichte von der papiertütenprinzessin, die dir deine mama damals immer erzählen musste. jeden abend.

aaaaaaahhh! irgendein viech ist dir ins ohr gekrabbelt!!!!! du kriegst es nicht raus! es fiepst und es ist ohrenbetäubend. schmerzen! oh mein gott! es versucht sich doch nicht zum gehirn durzufressen?!?!??!?! du rennst aus dem zelt, andi dir hinterher. er weiß nicht was los ist.... da!! eine oase!!! du willst das viech ertränken und springst in den see, tauchst unter und wartest. es funktioniert!!!!! das viech wandert wieder raus, es ist weg. vor lauter schreck hast du gar nicht gemerkt wie kalt das wasser ist. bitterkalt. das kann doch gar nicht sein? selbst in den kalten wüstennächten nicht. du schwimmst an die oberfläche und stellst fest, dass die oberfläche zu frieren beginnt!!! ach duuu scheeiiiißße! wo ist andi????? er ist dir doch wohl nicht hinterhergesprungen??? du schreist nach ihm, aber keine antwort. du schreist nochmal, aber außer dem knacken des eises ist nichts zu hören.... du kannst hier nicht weg ohne ihn! du tauchst wieder unter und suchst verzweifelt nach ihm. es ist so dunkel. da! ein fetzen stoff, ein körper! du packst ihn und schwimmst nach oben. andi ist fast bewußtlos. du siehst lichter in nicht allzu großer ferne und mit größter mühe schlägst du eine schneise in das noch nicht so dickes eis bis zum ufer, da wo die lichter sind. je näher du herankommst, desto deutlicher ist musik zu hören. du hörst menschenmengen. deine gliedmaßen werden taub und es fällt dir immer schwerer dich zu bewegen. man hat euch entdeckt. du hörst wie eine gruppe mädels euch anfeuert. das gibt´s doch nicht? die erkennen ja gar nicht den ernst der lage! je näher du kommst desto deutlicher erkennst du, dass es ein cheerleader team ist, dass dich anfeuert. was für eine nachtmahr... das ufer ist erreicht und da steht andi auf als wäre nichts gewesen und sagt: "danke kumpel!" er schnappt sich zwei mädels und entfleucht in die nacht. völlig verdattert stehst du da, frierst, bist fertig mit der welt da kommt deine schwester daher und drückt dir ein paket in die hand. "das ist die beute von gestern. versteck sie! ich muss weg." sagt sie zu dir, springt ins wasser und schwimmt davon.

was machst du mit diesem paket kokain jetzt verdammt? einfach in die toilette schütten? du weißt aber, dass es hier nur damentoiletten gibt. es wäre mehr als auffällig, wenn du das machen würdest. und dann ist es zu spät. du und dein paket wurden umzingelt von cheerleadern. der gute andi hat die einzigen zwei echten mädels abgeschleppt, denn wenn du dir diese hüpfdohlen so anschaust, erkennst du, dass es ein haufen transen ist. sie sperren dich ein in ihre umkleidekabine. perücken, highheels größe 46, rasierer, federboas und ein thron steht mitten im duschraum. das ist zu viel, du musst dich hinsetzen und erst mal durchatmen. das kokain hälst du noch in der hand als du realisierst, dass du auf dem elekrtischen stuhl gelandet bist. es tut nicht weh und du siehst das licht.... durchs fenster herienscheinen. guten morgen!

Ein Traum mit Rocko Schamoni

aber deine schwester hat doch eine bank ausgeraubt und die bullen sind dir auf den fersen, weil sie wissen, dass du was weißt. du willst aber natürlch deine schwester nicht verpfeifen, ist ja klar. das ist aber nur das tüpfelchen auf dem i. dein date ist auch nicht so gelaufen wie du es dir vorgestellt hast und du bist dir nicht sicher, ob die bullen nicht deswegen dich verfolgen. du warst mit deinem date in einer spelunke und hast sie beim illegalen glückspiel im hinterzimmer verpokert!

dieser urlaub war einfach ganz anders geplant, aber shit happens.

plötzlich schreit einer: "stooop! stooop! die ganze szene bitte nochmal!!!" und du checkst, dass du in der trumanshow bist und alles wunderbar ist in wahrheit. gott sei dank! und jetzt erst, wo du genau hinschaust, erkennst du auch, dass die gesamte natur um dich herum gemalt ist, gemalt von bob ross! bob ross and his joy of painting haben dich tatsächlich täuschen können.

du bist beruhigt, schlenderst ohne furcht und eile durch den hide park, rüber zum fluss. Es ist nicht die themse, es ist die alster an der du stehst. endlich daheim. du kehrst noch ein auf nen absacker in den goldenen pudel, erzählst rocko von deinen verrückten erlebnissen und freust dich auf dein bett als du endlich deine haustür hinter dir zumachst.

Starten wir eine neue Rubrik!

Du kannst dich nie an deine Träume erinnern? Und doch würdest du auch zu gerne mal die eine oder andere verrückte Taumgeschichte erzählen? Kein Problem! Ich erfinde für dich eine solche Geschichte.

Viel Spaß mit dem Einzelteil "Traumgenerator"!

Donnerstag, 5. Juni 2008

Treue? Definitionssache.

Jüngst bin ich bei good old Finya mit folgendem Text eines liierten, stark auf die 50 gallopierenden Mannes konfrontiert worden:

"Manchmal ist es an der Zeit, den verwilderten heimischen Garten zu verlassen und über die Mauer zu klettern, um auf der bunten Blumenwiese den Duft des Sommers einzuatmen und sich in den wärmenden Strahlen der Sonne von den bunten Blüten inspirieren zu lassen um sich den Gefühlen hinzugeben."

Jaja. Sehr blumig umschrieben. Eine Frage hat der werte Herr beantwortet...

Was halten Sie von Treue?
Treue bedeutet nicht, immer dazubleiben, sondern immer wiederzukommen.


Jaja. Is scho recht. An dieser Stelle verweise ich direkt auf den Titel dieses Blogs.

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